Glühwürmchenwanderung im Mönchbruch 2016.

Pünktlich zur Sommer¬-Sonnenwende kamen trotz Fußball EM Viertelfinale über 60 Naturinteressierte, darunter 18 Kinder  zu unserer bekannten Glühwürmchenwanderung in den Mönchbruch. 
Unser erstes Ziel war der Aussichtsturm an den Mönchbruchwiesen, von dem wir wieder ein großes Rudel Damhirsche mit ihren prächtigen Geweihen im hohen Gras beobachten können (Bild).
Danach erläuterte Harald Lehmann die Lebensweise der kleinen „Kobolde der Nacht“, der Fledermäuse. „Sie fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren“, berichtete er. Beeindruckend war wieder das Fledermauspräparat des „Großen Mausohrs“, das alle ganz nah betrachten können.
In der Dämmerung ging es dann durch die Achtstaudenschneise in den alten Eichenwald, wo ein einzelnes Rotkehlchen mit seinem Abendgesang begeisterte.
Mit seinem "Fledermausdetektor peilte Harald dann an einem kleinen Teich die Ultraschalllaute der Zwergfledermäuse an, begleitet durch das laute Quaken der Laubfrösche und der Wasserfrösche.

Als es dann im Mönchbruchwald so richtig dunkel wurde, zeigten uns viele Dutzend  leuchtende Glühwürmchen den Weg zurück zum Startpunkt, wo wir gegen 23.00 Uhr wieder eintrafen.

Geführt und berichtet - Harald Lehmann