SKG Glühwürmchenwanderung.

Pünktlich zur Sonnenwende nahmen bei kühlen Temperaturen 85 Naturinteressierte, darunter 24 Kinder  an der SKG Glühwürmchenwanderung im Mönchbruch teil.

Vom Aussichtsturm an den Mönchbruchwiesen konnten die Teilnehmer*innen mit ihren Ferngläsern die Damhirsche mit ihren prächtigen Geweihen im hohen Gras beobachten.
Auch ein Fuchs zeigte sich auf einer bereits abgemähten Wiese.
Danach erläuterte Harald Lehmann die Lebensweise der kleinen „Kobolde der Nacht“, der Fledermäuse. „Sie fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren“, berichtete er.
Beeindruckend war wieder das Fledermauspräparat des „Großen Mausohrs“, das alle ganz nah bestaunen konnten.

In der Dämmerung ging es dann durch die Achtstaudenschneise in den alten Eichenwald, wo im Frühling noch der blühende Bärlauch geduftet hatte.
Mit einem Fledermausdetektor peilte Lehmann an einem fast ausgetrockneten, kleinen Teich die Ultraschalllaute der Wasser- und Zwergfledermäuse mit der Frequenz von 45 kHz an.

Als es dann im Mönchbruchwald so richtig dunkel wurde, zeigten die zartgrün leuchtenden Glühwürmchen den Weg zurück zum Startpunkt, wo die Gruppe kurz nach 23.00 Uhr wieder eintraf.

Im nächsten Jahr findet die Glühwürmchenwanderung am Freitag, den 21. Juni 2019 um 21.00 Uhr statt.

Bilder: Tobias Göckel und Harald Lehmann
Text: Harald Lehmann