Glühwürmchenwanderung im Mönchbruch.

Pünktlich zur Sonnenwende nahmen bei angenehmen, sommerlichen Temperaturen 87 Naturinteressierte, darunter 24 Kinder an unserer Glühwürmchenwanderung im Mönchbruch teil. Vom Aussichtsturm an den Mönchbruchwiesen konnten wir dieses Jahr zwei große Rudel Damhirsche mit ihren prächtigen Geweihen im hohen Gras beobachten

Danach erläuterte Harald Lehmann die Lebensweise der kleinen „Kobolde der Nacht“, der Fledermäuse. „Sie fliegen mit den Händen und sehen mit den Ohren“, berichtete er.
Beeindruckend war wieder das Fledermauspräparat des „Großen Mausohrs“, das alle ganz nah betrachten können. In der Dämmerung ging es durch die Achtstaudenschneise in den alten Eichenwald.
Mit ihrem „Fledermausdetektor peilten Johannes Nitschke und Susanne von Miller (beide NABU) an einem kleinen Teich, der fast ausgetrocknet war, die Ultraschalllaute der Zwergfledermäuse an.
Als es dann im Mönchbruchwald so richtig dunkel wurde, zeigten uns die zahlreichen, leuchtenden Glühwürmchen den Weg zurück zum Startpunkt, wo wir gegen 23.15 Uhr wieder wohlbehalten eintrafen.

Bitte vormerken: Die nächste Glühwürmchenwanderung findet am Freitag, den 22. Juni 2018 statt.